|
|
|
|
|
||
Prof. Dr. Ursula Pixa-Kettner |
|||
|
Arbeits- und ForschungsschwerpunktePsychologische Aspekte in der (Sprach-) BehindertenpädagogikDiesen Schwerpunkt vertrete ich vor allem in der Lehre: Psychologisch-pädagogische Begutachtung von Menschen mit Sprach- bzw. Kommunikationsstörungen; (sprach-) entwicklungspsychologische Fragestellungen, insbesondere Aspekte der vorsprachlichen kindlichen Entwicklung; Grundlagen für Beratungskompetenzen wie Gesprächsführung und Elternarbeit. Behinderung und NormalitätHierzu zählen Arbeiten über Einstellungen gegenüber Behinderung sowie zum Verhältnis zwischen Behinderten und Nichtbehinderten. Diesem Schwerpunkt kann auch meine Tätigkeit im Bereich der Behindertenpädagogik und III. Welt zugeordnet werden: Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe "Behinderung und III. Welt" 1988, Mitorganisation des Symposiums "Frauen und Behinderung in Einer Welt/ in der Dritten Welt" im Oktober 1999 an der Universität Oldenburg. Behindertenpädagogik und GeschlechterdifferenzDie Auseinandersetzung mit feministischer Wissenschaft führte zu der Erkenntnis, daß Behinderung keine geschlechtsneutrale Kategorie ist, sondern mit den geschlechtshierarchischen gesellschaftlichen Verhältnissen eng verknüpft ist. Bei der Bearbeitung behindertenpädagogischer Themen versuche ich deshalb, die Geschlechterdifferenz mitzureflektieren. Dieser Bereich spielt(e) u.a. auch bei der Betreuung von (Abschluß-)Arbeiten und Promotionen eine wichtige Rolle. Elternschaft von Menschen mit geistiger BehinderungIn diesem Themenbereich fließen die zuvor genannten Schwerpunkte teilweise zusammen: Elternschaft geistigbehinderter Menschen als besonders krasse Abweichung von gesellschaftlichen Normalitätsvorstellungen, die traditionelle weibliche Rolle der Frau und Mutter im Zusammenhang mit geistiger Behinderung, diagnostische und Beratungskompetenzen zur Unterstützung geistigbehinderter Mütter bzw. Eltern. Hierzu habe ich gemeinsam mit zwei wiss. Mitarbeiterinnen von 1993 bis Mitte 1995 ein drittmittelfinanzierten Forschungsprojekt durchgeführt. Nach ca. 2 Jahren erstellte ich eine Follow-up-Studie, und ich versuche, die bislang dokumentierten Elternschaftsverläufe auch weiterhin zu verfolgen. In der Folge des Projekts wurde ein "Verein für begleitete Elternschaft. Elternhilfe e.V." gegründet und im Juni 1998 konnte in Bremen in Zusammenarbeit mit der AWO Bremen die bundesweit erste Beratungsstelle eröffnet werden. |
!diese seite wird zurzeit überarbeitet! |
|
|
|